Posted by Frank Nalter

World Championships 2015 in Mexico

05 Mär
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Der Start für die Weltmeisterschaft war für Seppi Salvenmoser grandios. Seppi war am 1. Task bis ins Goal mit dabei und belegte den ausgezeichneten 5. Gesamtrang.



Mandi ist natürlich auch dabei und kommt als 3. ins Goal.



Walter punktet am ersten Wettkampftag als 44. für das Team.

Somit belegt AUT hinter den Italienern und Deutschen den 3.Mannschaftsrang.
Für Robert endet der 1.Tag bald am Boden. Beim Wegtragen zu einem geeigneten Abbauplatz verliert er sein Vario im hohen Gras und kann es auch nach intensiever Suche nach Stunden nicht finden. Pech.

Wir fahren am nächsten Tag nach Sonnenaufgang zum Landeplatz, duchkämmen das Gelände und wie es der Zufall will, Robert stolppert über das Gerät. Glück im Unglück.

Der 2.Task beschert uns nichts gutes. Keiner im Goal. Die VG von Mandi reißt und er landet mit Christian Chiech, dem das gleiche Pech verfolgt, vor dem Goal.



Seppi, Robert und Christian landen nach der letzten Wende nahe der Schnellstraße, um es mir als Rückholer leichter zu machen. Doch der gute Vorsatz endet fast in einem Desaster. Alle Zufahrten der Schnellstraße sind gesperrt. So irre ich stundenweise in der Dunkelheit herum. Gegen 2130Uhr lassen wir uns gegen Bezahlung der Einheimischen auf eine Tankstelle führen. Dort treffen wir uns. Ich nehme sie auf und wir freuen uns dennoch, das alles gut gegangen ist. Gegen Mitternach treffen wir in Valle de Bravo ein.

In der Wertung fallen wir weit zurück. In der Mannschaft liegen wir nun auf dem 10. Rang. Oh Gott.

Die mexicanische Presse am Startplatz am El Penon.



Der 3.Tag führt uns über 2 Wendepunkte nach 95 km ins Goal. Manfred holt wieder auf und kommt als 5. ins Ziel. Alle anderen fliegen ebenso ins Goal, nur Tschu hat diesmal wieder Pech und muss nach der letzten Wende auf 3000m landen gehen.



Team-mäßig verbesser wir uns um drei Plätze und liegen jetzt auf Platz 7. Es kann nur besser werden.

Als Rückholer platziere ich mich nach dem Start am höchsten Punkt des Rennen nahe der letzten Wende.
Ein Italiener landet und Kinder scharen sich um ihn.



Die Flugbedingungen sind heftig. Pulsierende Bärte mit 12m Steigen lassen das Vario singen. Das Wetter ist prächtig. Während die Temperaturen in der Nacht auf 8°C fallen, liegen die Tageshöchstwerte mit Sonnenschein bei 28°C.

Noch ist nicht alles verloren. Wir motivieren uns gegenseitig und pushen uns nach vorne, wo wir AUT hingehören.




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